Montag, 21. September 2009

ein ganz normales linzwochenende ... ;-)

(linz09, 21)

geniale stadtrundfahrt mit personal- und planungsstadtrat klaus luger! war höchst interessant!!! in zwei stunden bekam man einen kleinen eindruck was eigentlich hinter einer stadtplanung steht ...

anschließender abstecher mit tine und isi ins temporäre wirtshaus - brauhaus zu

"widerstand & langsamkeit"
Experimentelles aus Jodeln, Maultrommeln und Pure Data Programmierungen.
Weicher Antrunk mit harzigem Ausklang
... ich mein, das sagt doch schon alles, oda??


am nächsten tag wurde hier alles versteigert was nicht niet und nagelfest war und auch supa-coole trachtenröcke!!!!!
http://www.afo.at

nach einer kleinen stärkung beim leberkäs pepi gings dann direkt zum ich+ich "free your mind konzert" am linzer hauptpaltz!!!! sehr genial!

"Stadt"



"So soll es bleiben!"


und am samstag kam dann hoher besuch aus graz: irmi. :-)

auch irmi musste das basic-linz-programm über sich ergehen lassen:

rauf auf den pöstlingberg & zum zwergelschneitzn in die grottenbahn :-)


"sternchentreffen" ;-)


... im reich der zwerge.


irmi mitten unter den zwergen


hans im glück


dornröschen


beweisfoto: irmi beim würstlkauf! :-)

kleine stärkung für zwischendurch: original linzertorte im cafe glockenspiel
dann weiter über den hauptplatz zum neuen dom - einfach nur herrlich die ruhe dort!

im anschluss gab's zu hause selbstgemachte gemüselasagne - auch unsere lieblingsnachbarn christian und tajana bekamen ein stückal. :-)



und während sich die einen nach dem essen auf eine fototour über den kilimandscharo begaben, philosophierten die anderem auf dem balkon (die anwesenden philosophen: hannes, christian & steirischer sturm) ... philosophiert wurde über den vermeintlichen astra, die venus ... über satelliten und viele dinge, die ich besser gar nicht wissen will. :-))))

ja und am sonntag gings dann auch schon weiter mit der linz09 tour!!!!

nach dem frühstück gleich mal ins alte rathaus zum wohl coolsten foto von der stadt!!
ganz linz auf einem foto - das gruppenfoto der superlative aus einem flugzeug, hochauflösend fotografiert. unbedingt klixen (360°-foto)!!!

http://www.foto360.at/vr_panorama_fotos_dyn/fullscreen/vollbild_qtvr_panorama_photo.php?id=425


haben wir seit der führung "romantische innehöfe" in unser basic-linz-programm aufgenommen. :-)

gleich anschließend ins linz genesis. ein geheimtip für jeden linzbesuch. hier erfährt man nämlich stadtgeschichte im zeitraffer!! (30 min.)

LinzGenesis über LinzGenesis: LinzGenesis ist eine ganz andere, neue und bestechende Art von Museum. Vorbei die Zeit der überbordenden Fülle. Schlankheit ist angesagt. Die Reduktion auf einige wenige Themen, die Beschränkung auf lediglich zitathafte Exponate bietet dem Besucher die Möglichkeit innerhalb sehr kurzer Zeit wesentliche Aspekte von Linz aufzunehmen und in Erinnerung zu behalten. In der Kürze liegt die Würze. Markante Zitate aus der Geschichte einer bedeutenden Stadt.

leider wars fürs akustikon zu früh und deshalb statteten wir dem aec und dem linzer auge noch einen kurzbesuch ab ... auch für ein kaffeechen auf der li+do waren wir auch zu früh dran, drum gabs denn abschluss-kaffee am bahnhof!


"linzer auge"


aec

danke für alles irmi - vor allem für deinen besuch!!!!

Freitag, 11. September 2009

mission x

starring:


der furchtlose soft-pfeil-killer: matze


der erbarmungslose soft-pfeil-pistolen-killer: hannes




... aus dem hinterhalt.


schuss!


verfrühtes siegerlächeln ...




the end.

zum glück hatten wir nur eine soft-pfeil-pistole zu beklagen!

Mittwoch, 9. September 2009

die elefantenrunde

(tierische) klangwolke 2009 (linz09, 20)


Foto: Roger Titley

ich möchte euch auf keinen fall die fotos vorenthalten wie wir heuer die klangwolke gesehn haben:




elefantenkopf


elefantenpopo

so und jetzt wie es alle anderen gesehn haben:

"die prophezeiung" - am hauptplatz


Foto: Alex Davies


Foto: Alex Davies


Foto: Alex Davies


Foto: Alex Davies


Foto: a.roebel/LIVA




Foto: Alex Davies

die tiere wandern zur donaulände ...


kreative pause - Foto: Alex Davies

"die arche" - donaupark, linz


Foto: a.roebel/LIVA

mit genialem feuerwerk ...


Foto: Alex Davies

der kleine elefant links unten ist wer? - richtig: wir. :-)

artikel aus dem standard:

Endzeitstimmung überflutete die Kulturhauptstadt

Linz - Endzeitstimmung herrschte am Samstagnachmittag und -abend in Linz. Rund 500 Tiere zogen als Vorboten der "Flut" - so der Titel der diesjährigen visualisierten Klangwolke - durch die Kulturhauptstadt. 80.000 Zuseher verfolgten laut Polizei das Open-Air-Spektakel rund um den Mythos über Werden und Vergehen sowie das traditionelle Feuerwerk.

"Mami, was sind denn das für Tiere?" - nicht nur die kleinen Linzer fragten sich, welche seltsamen Kreaturen bereits am Nachmittag durch die Linzer Innenstadt krochen, flogen, hopsten und galoppierten. Propheten mit Megafonen verkündeten: "Euer Ende ist nah, alles Leben auf Erden wird sterben!" Ein Exodus Richtung Donau hatte begonnen, Menschentrauben bildeten sich, im Bereich des Hauptplatzes kam man nur mehr sehr langsam voran.

Die Tiere aus Polyethylen wurden nach Vorlagen des südafrikanischen Puppenbauers Roger Titley gebaut. Rund 500 Linzer bastelten in monatelanger Arbeit an ihren Geschöpfen und lernten anschließend, sie zu steuern. Am Samstag hatten die Kreaturen, die durch ihre skelettartige Optik und ihre natürliche Bewegung bestechen, endlich ihren großen Auftritt: Sie verließen den Ort ihrer Erschaffung, die Kunstuniversität, und kreuchten und fleuchten in Scharen durch Linz.

Weil Tiere Katastrophen immer zuerst spüren, machte sich die bunte Herde aus insgesamt 40 Arten auf den Weg in den Donaupark. Giraffen, Büffel, Raubkatzen, Vögel, Fische, Schnecken, Mistkäfer, Dinos und viele andere waren neben Andrea Eckert und Wolfram Berger die Hauptdarsteller der visualisierten Klangwolke.

Im Zentrum der Texte stand die biblische Noah-Geschichte. Airan Berg (Konzept und Regie) und Martina Winkel (Text, Regie und Visuals) bauten in die alte Erzählung von der Sintflut aktuelle Aspekte ein wie den Klimawandel, Umweltzerstörung oder die Frage, wann uns unsere Erde zu eng wird.

Während sich Eckert und Berger einen Widerstreit um Fragen von Vernichtung und Rettung, Auslese und Wert des Lebens lieferten, marschierten die Tiere zu apokalyptischen Klängen von Dick van der Harst entlang des Donauufers auf und ab. Im nächtlichen Scheinwerferlicht kamen die weißen Gestalten optimal zur Geltung.